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Meilensteine

Auf dieser Seite werden wir Sie über die Entwicklungen und Fortschritte des Neubaus informieren. Zum Öffnen der Artikel müssen Sie die Überschriften anklicken.

 

 

Fast genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich konnten wir unser Richtfest für das neue Wasserwerk feiern, denn der Rohbau steht inzwischen. Lob und Dank für das bisher „Geschaffte“ geht an alle Gremienvertreter, Ingenieure, Mitarbeiter und alle beteiligten Firmen.

Aufgrund der positiven Förderzusage nach dem Wassersicherungsgesetz aus den Haushaltsmitteln vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Höhe von insgesamt 500.000 € erfolgt der Ausbau des Wasserwerks mit einer zusätzlichen Aufbereitungsstraße zur Redundanz. Hierfür wird noch ein weiterer Filterkessel Mitte August eingebaut. Aktuell erfolgt der Ausbau der Anlagen-, Pumpen-, Mess- und Elektrotechnik.

Nach Fertigstellung ist unser Wasserwerk auf dem neuesten Stand der Technik und verfügt über drei Aufbereitungsstufen, so dass auch ein Störfall in einer Aufbereitungsstufe ohne Beeinträchtigung der Wasserlieferung kompensiert werden kann.

Die technische Nutzungsdauer des neuen Wasserwerkes wird generationsübergreifend sein. Nach dem Endausbau können 75 Liter reinstes Trinkwasser pro Sekunde geliefert werden.

 

Foto: Jürgen Schroer - Allgemeine Zeitung

Alles lief reibungslos. Ein Lob an alle Beteiligten!

Die Wetterfee war uns wohl gesonnen.

Gestartet wurde um kurz nach 6:00 Uhr mit der Aufstellung der Schwerlastkrane, um die bis zu 12 Tonnen schweren Stahlbehälter in das Gebäude einzubringen.

Insgesamt fanden drei Filterbehälter mit einem Durchmesser von 4,20 m und zwei Filterbehälter von 3,50 m Durchmesser bis zur Mittagszeit Ihren Platz.

Nach der Inbetriebnahme des Wasserwerkes findet in den drei großen mit Filtersand gefüllten Behältern die Filtration der mit Sauerstoff oxidierten Eisenpartikel statt. Die zwei kleineren Filterbehälter werden mit Jurakalk befüllt. Dadurch wird der PH Wert des Wassers während der Filtration angehoben und die im Rohwasser enthaltene Kohlensäure gebunden. In dieser Filterstufe wird ebenfalls das im Rohwasser enthaltene Mangan entfernt.

Abschließend wird die überschüssige freie Kohlensäure in Flachbettbelüftern entfernt und über die 4 km lange Transportleitung in den Trinkwasserbehälter und in das Trinkwasserversorgungsnetz nach Gescher geliefert.

 

Hier sehen Sie ein aktuelles Bild von Ende November. Die Klinkerarbeiten sind abgeschlossen und das Gerüst der Filterhalle wurde aufgestellt. Der nächste Step wird das Anbringen der Fassade an das Stahlskelett sein.

 

Hier sehen Sie eine aktuelle Luftbildaufnahme vom Neubau.

 

Auffangbecken für Wasser aus der Filterrückspülung. Nach einer Absetzphase wird das Klarwasser der Versickerung zugeführt. Der in den Filtern herausgefilterte Eisenschlamm verbleibt im Absetzbecken.

 

Zur Zwischenlagerung und Versorgung der Kunden in Nordvelen entstehen hier zwei Trinkwasserbehälter mit je 80 m³ Inhalt.

 

Die Bodenplatte lässt die spätere Größe des Wasserwerkes erkennen. Auf 400 m² finden alle technischen Einrichtungen Platz.

 

Zur Zeit werden die Betonierarbeiten vorbereitet. Gleichzeitig wurde damit begonnen, das Absetzbecken auszuschachten.

 

Vorbereitung der Betonierarbeiten
Ausschachtung des Absetzbeckens

Die Bauarbeiten für den Neubau haben begonnen. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange.

 

Der Spatenstich ist erfolgt. Der Neubau ist somit offiziell eingeläutet. Anwesend beim Spatenstich waren von links: André Bahlcke (Prokurist Büro Wetzel+ Partner), Anne Kortüm (Bürgermeisterin der Stadt Gescher & Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Gescher), Ursula Boes (Geschäftsführerin der Stadtwerke Gescher), Joachim Alberding (Technischer Leiter der Stadtwerke Gescher) sowie Stephan Pricker (Technischer Leiter Bauunternehmung Hofschröer). Die Bauarbeiten können somit beginnen.

 

Foto: Allgemeine Zeitung - Jürgen Schroer

Am 10.03.2021 wurde die Baugenehmigung für den Neubau des Wasserwerkes erteilt.

 

Die Stadtwerke beginnen Anfang des Jahres 2021 mit der Baufeldfreimachung. Als erstes stehen Baumfäll- und Rodungsarbeiten an. Diese Arbeiten erfolgen außerhalb der Vegetationszeit. Anschließend wird die Baustelleneinrichtung für die gesamte Baumaßnahme bereitgestellt.